"Sie ist reich! Reich und mächtig!"
Als Google vor 10 Jahren auf den Markt kam, hat wohl kaum einer damit gerechnet, dass die Amis irgendwann einmal ihren eigenen Webbrowser auf den Markt bringen werden. In einer Zeit, in der man noch auf Altavista und Yahoo surfte (wie profan!), konnte man sich diese Dominanz nicht im geringsten vorstellen. Meine Güte, ich hatte damals noch die E-Mail-Adresse Bumsfrikadelle@hotmail.com, wo 10 MB Speicher eine echte Bereicherung waren.
Spätestens mit der Ankündigung von Chrom, dem Browser, der alles einfacher machen soll, ist der Krieg mit der letzten Bastion (Microsoft) im vollen Gange. Dabei hat Google bei aller Liebe zum Datenschutz die besseren Karten in der Hand. Wenn man sich Google-Programme anschaut, ist man oft verblüfft, warum auf manche Dinge noch nie jemand anders gekommen ist. Gleichzeitig Dokumente editieren, obwohl man hunderte von Kilometern entfernt sitzt? Klasse! Inzwischen schon 7 GB Speicher für E-Mails, die zudem noch so schnell zu durchsuchen sind, dass man selbst Notizen lieber in Gmail speichert? Check!
Sucht man heute einen Weg, werden nicht mehr Map ‘n Guide oder Map24.de befragt. Google Maps ist viel genauer, gerade was die Ausfahrtbeschilderung angeht. Dazu eine gesunde Prise Humor, wenn es beispielsweise um das Durchschwimmen des Atlantiks geht (einfach mal von Deutschland nach New York routen lassen) - priceless.
Mit der Google Tool Bar und der Desktop Suche fing es an, inzwischen ist mit Picasa ein iPhoto-Konkurrent erwachsen, der eigentlich auch auf dem Mac gut laufen würde… Fehlt eigentlich nur noch die Videoschnittsoftware sowie der Photoshop-Clon. Dank Chrom sollte das ja dann wirklich kein Problem mehr sein.